Wir durften dieses Jahr ein wahres Feuerwerk an tollen und abwechslungsreichen Touren erleben. Angefangen in den Monaten Januar und Februar, wie auch bereits wieder seit Oktober bis zum heutigen Moment. Alle Reisen sind wie vorgesehen verlaufen und wir konnten alle unsere Gäste gesund und um viele Erlebnisse und Erfahrungen reicher auf die Heimreise verabschieden. Durchaus ein gutes Gefühl auch für mich und mein ganzes Team.
Am vergangenen Mittwoch traf ich wieder auf Rafi und seine Familie, welche zwischenzeitlich ihre Reise über Battambang und Siem Reap erfolgreich hinter sich gebracht haben und planmässig zur letzten Etappe im südöstlich gelegenen Kampot eingetroffen sind.

Ich reiste bereits am Vorabend an, und nutzte vorab die Gelegenheit zu einem Wiedersehen mit der vor 13 Jahren aus der Schweiz ausgewanderten Monika, welche seit ihrem Umzug von Sihanoukville nach Kampot ihre Leidenschaft für Katzen und Hunde im Rahmen des „UPC Unicat Rescue Projects“ zu ihrem Alltag macht. Im kambodschanischen Umfeld nach wie vor kein einfaches Unterfangen, aber eines das zum Ende des Tages glücklich und zufrieden zu machen scheint.

Nach Ankunft unserer Reisenden wollten wir die Zeit nutzen und begaben uns im Verlauf des Nachmittags gleich zu einer der wichtigsten Anziehungspunkten in Kampot, nämlich einer der vielen Pfefferfarmen. Auf einer geführten Tour durch eine Farm können die Besucher viel Wissenswertes über den Pfefferanbau in dieser Region erfahren und verstehen danach auch, warum gerade dieser Pfeffer aus Kampot, zu den weltweit besten Pfeffersorten gehört.




Während des Aufenthaltes in Kampot hatten wir ausreichend Zeit, das gut erhaltene Städtchen mit seinen vielen Restaurants jeglichen Couleurs und der schönen Flusspromenade zu erkunden. Die anderen Tags erfolgte Ausfahrt nach Kep (über diesen Ort berichte ich später in der Saison) führte dann bereits zum eigentlichen Ende der Tour.






Es war die Eisenbahn, welche uns in 2 1/2 Stunden in die Stadt Sihanoukville brachte, wo die Gäste nun auch noch von Somnang und Zaly begrüsst werden konnten. Insbesondere Zaly, welcher sich während des Aufenthaltes der beiden jüngeren Gäste für ein paar Tage vom Schulalltag ausklinken durfte, freute sich schon seit längerem über deren Ankunft und die damit verbundenen Aktivitäten in den verbleibenden Tage.


Sihanoukville nur zu Fuss zu erkunden wäre wohl etwas gar viel verlangt. PassApp-Taxis bräuchte es ab vier Personen sicher zwei, Motorräder ebenso, es sei denn man fährt kambodschanisch, was vermutlich auch zu viel des Guten wäre.

Und so war es schnell mal klar, da muss eine Ladung Fahrräder her. So steht unseren Gästen einem Mix aus Aktivität und Erholung nichts mehr im Wege. Wir geniessen die gemeinsame Zeit zwischen unserem Haus, dem Sokha-Beach Resort und irgendwo inmitten der Stadt. Eine Zeit die nur wenige Stunden nach dem Jahreswechsel wieder enden wird.

Übrigens zum eingangs erwähnten Feuerwerk gehört auch ein ordentliches Schlussbouquet. Ein solches wurde mit diesem Reiseabschluss nun gezündet. Wir wünschen bereits heute einen schönen Jahreswechsel und dann wieder einen guten Start in ein möglichst gesundes und glückliches Jahr.


