Und nun sind sie auf dem Weg zurück in die Schweiz, Claudia und Martin unsere letzten Reisegäste dieser Saison. Eine weitere 16tägige Reise liegt hinter uns.
Obschon die Beiden unmittelbar vor unserer Reise für zwei Wochen den Norden Vietnams auf eigene Faust bereisten, war der Hunger auf Neues bei ihrer Ankunft in Phnom Penh noch alles andere als gestillt. Bereits etwas gewandt im Umgang mit asiatischen Gepflogenheiten, stürzten wir gleich zu Beginn weg in das gemeinsame Abenteuer Kambodscha. Eine Reise, welche in verschiedener Hinsicht bewegte.
Je länger ich mich in Kambodscha aufhalte, je mehr schätze ich auf einer Tour auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und Weggefährten. Momente, welche ich gerne mit unseren Reisenden teile.







Eine Premiere der besonderen Art war uns in Battambang beschieden. Für einmal waren wir gezwungen, kurzfristig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und waren erstaunt, dass eine solche sogar im ländlichen Battambang gewährleistet ist. Die nachstehende Klinik leistete effiziente und professionelle Hilfe und verfügte nicht nur über die erforderliche Laboreinrichtung sondern sogar über zweckmässige Medikamente. Sehr simpel strukturiert mit einer einfachen Medizin, die im Notfall bestens hilft und dies sogar noch ambulant. Für uns ist es beruhigend zu wissen, dass eine adäquate Mindestversorgung auch in abgelegeneren Gebieten vorliegt und dies nicht mal schlecht.

Mit etwas Flexibilität uns aller durfte Claudia währenddessen trotzdem das vollständige Reiseprogramm geniessen. Der Unterschied lag da höchstens in der Besetzung des Bambootrains und dass der eigentliche Reisepartner die Erlebnisse im Nachhinein mittels Fotos und Videos übermittelt erhielt.






Bereits nach 2 Tagen Auszeit war unser Reisepaar aber wieder vollständig an Bord.







Dankbar für die selber erfahrene Hilfe, liessen sich Claudia und Martin die Gelegenheit nicht nehmen, dem Kinderspital Kantha Bopha von Dr. Beat Richner in Siem Reap ein Besuch abzustatten. Durch meine Bekanntschaft mit dem jetzigen Direktor Prof. Dr. med. Chantana war auch dieses Mal eine kurze Führung durch das Spital mit ihm möglich. Ein Erlebnis, dass viel Emotionen aber auch Dankbarkeit frei setzte, welches unsere Gäste mit einer schönen Spende zu honorieren wussten.

Unsere Tour vollendeten wir mit einem Aufenthalt im südlichen Kampot. Auch sie durften sehen wo und wie der Pfeffer wächst, die Krabben aus dem Meer auf den Teller finden und in den Höhen des Bokor-Nationalparkes auf viele Affen und seltene Pflanzen treffen.







Die letzten 3 Tage verbrachten Claudia und Martin dann noch bei uns in Sihanoukville. Wie auch die vorherigen Gäste waren sie mit Fahrrädern bestückt. Auch sie sind das Fahrradfahren mehr als gewohnt und kamen mit den ausserordentlichen Verkehrsverhältnissen bestens zurecht. Die Stunden im Sokha Beach Resort oder in unserem Garten gaben ihnen die Möglichkeit, all die Erlebnisse etwas setzen zu lassen, bevor es nun wieder Richtung Heimat ging.

Wir sind dankbar, dass wir auch auf der letzten Tour dieser Saison tolle Reisegäste an unserer Seite hatten. Danke Claudia und Martin für die erlebnisreiche und schöne Zeit!

